Orthomolekulare Medizin für Pferde

Orthomolekulare Medizin für Pferde

Schwerpunkt: Selen, Zink, Calcium-Phosphat-Quotient

Immer mehr Menschen versuchen in Eigenverantwortung vital und leistungsstark ein gesundes und hohes Lebensalter zu erreichen. Stressreduktion und optimale Ernährung führen meist zu einem  neuen Lebensstil. Dadurch hat sich aber auch die Fürsorge gegenüber unseren Tieren in den letzten 20 Jahren stark verändert. Früher oblag die Fütterung von Pferden, welche in Pensionsställen untergebracht waren, ausschließlich dem Stallbetreiber. Oft wusste der Tierhalter wenig über die Fütterung. Inhaltsangaben von Pelletfutter wurden oft nicht zur Einsicht preisgegeben.  Bei der Frage:  „welches  Mineralfutter bekommt Ihr Pferd und wie viel“ herrschte schon Ahnungslosigkeit.

Mit dem neuen Bewusstsein hielt die orthomolekulare Medizin Einzug in unser gesamtes Umfeld.

Was versteht man unter orthomolekularer Medizin?

Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, essentielle Fettsäuren, Aminosäuren und Enzyme erhalten unsere Gesundheit, wenn Sie in optimalen Mengen in unserem Körper verfügbar sind. Ca. 45 dieser Stoffe werden in der orthomolekularen Medizin zur Mikroversorgung des Körpers genutzt. Sie stellen ein großes Team dar – wie beim Sport. Wenn ein Mitspieler ausfällt, müssen die anderen seine Aufgaben übernehmen. Aber was passiert, wenn mehrere Spieler nicht einsatzfähig sind und dadurch die ganze Verteidigung ausfällt? In unseren Körpern bildet sich dann ein Mangel, der aber wieder für die Arbeit der anderen Mitspieler zum Problem wird. Auch ihre Arbeiten können dann nicht mehr optimal ausgeführt werden.

Wenn alle 45 orthomolekularen Mikronährstoffe in einem ausgewogenen und ausreichendem Verhältnis zur Verfügung stehen, kann unser Körper reibungslos funktionieren. Viele der einzelnen Mikronährstoffe gelten als essentiell, d. h. der Körper kann sie nicht selber produzieren und ist darauf angewiesen, dass sie  durch eine ausgewogene Ernährung oder Fütterung zugeführt werden.

Die eigentliche Theorie geht davon aus, den Körper möglichst nicht  in einen Mangel fallen zu lassen,  denn eine zu geringe Versorgung an Mikronährstoffen führt zu Leistungseinbußen und begünstigt Erkrankungen. Fazit: wir müssen die  Gesundheit fördern und nicht die Krankheit pflegen.

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